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Moving Research Lab

  • Apr 19
  • 2 min read

Updated: 6 days ago

Agile Organisation & dynamische Systeme: Grundprinzpien mit Bewegung & Improvisation erforschen


Veränderung ist in Organisationen keine Ausnahme, sondern der Normalzustand. Trotzdem versuchen wir oft, sie zu planen und zu kontrollieren – mit begrenztem Erfolg. Was passiert, wenn wir Veränderung nicht nur analysieren, sondern erfahrbar machen?




Moving Organisation: change is the only constant

Organisationen sind dynamische Systeme. Sie entstehen durch Interaktionen, Beziehungen und Entscheidungen. Aus Sicht der systemischen Organisationsentwicklung bedeutet das: Veränderung ist nicht linear steuerbar. Selten entsteht sie durch einzelne Maßnahmen. Sie ergibt sich aus der Veränderung von Mustern und Wechselwirkungen – häufig verbunden mit unerwarteten Rückkopplungen.


Das Moving Research Lab bietet einen Rahmen, um diese Dynamiken kreativ zu erforschen. Wie entwickelt sich Veränderung? Ein neuer Impuls, eine veränderte Reaktion, eine Irritation, ein anderes Muster?


Agilität verstehen und erleben

Agile Organisationen arbeiten mit Unsicherheit und Komplexität, anstatt sie zu vermeiden.


Im Kern geht es um:

  • Wahrnehmen statt vorschnellem Handeln

  • Iteratives Vorgehen statt starrer Planung

  • Selbstorganisation statt rein hierarchischer Steuerung


Die zentrale Frage ist nicht nur was entschieden wird, sondern wie Entscheidungen im System entstehen.


Bewegungsimprovisation & Social Presencing Theatre

Ein zentraler Zugang im Moving Research Lab ist die Arbeit mit Bewegungs- und Tanzimprovisation – ergänzt durch Social Presencing Theatre aus der Theory U.


Bewegungs- und Tanzimprovisation bedeutet, ohne vorgegebene Choreografie zu arbeiten und Bewegungen aus dem Moment heraus entstehen zu lassen.Im Fokus stehen Wahrnehmung, Reaktion und das Zusammenspiel im Raum – nicht ästhetische Perfektion.


Social Presencing Theatre nutzt Körper, Raum und Bewegung, um organisationale Situationen sichtbar zu machen. Es geht darum, implizites Wissen und verborgene Dynamikendurch szenisches und körperliches Arbeiten zugänglich zu machen.


Im Sinne der Theory U wird dabei die Aufmerksamkeit geschärft für:

  • das Wahrnehmen dessen, was im System wirklich geschieht

  • das Innehalten und Erkunden statt vorschneller Lösungen

  • das Handeln aus einem tieferen Verständnis heraus


Typische Fragestellungen werden so unmittelbar erfahrbar:

  • Wann folge ich einem Impuls – wann setze ich einen?

  • Wie entsteht Abstimmung im Team?

  • Welche Muster halten ein System stabil – welche ermöglichen Veränderung?




Warum ein körperlicher Zugang sinnvoll ist

Viele organisationale Dynamiken sind schwer greifbar,weil sie implizit ablaufen.

Ein erfahrungsbasierter Zugang schafft hier Klarheit.

Vorteile für Teams und Organisationen:

  • Schnelleres Erkennen von Mustern: Dynamiken werden unmittelbar erlebt – durch diese Lernerfahrung steigt die Awareness für komplexe Dynamiken im Arbeitsalltag

  • Erweiterung von Handlungsspielräumen: Neue Verhaltensoptionen können direkt erprobt werden

  • Stärkung von Selbstorganisation: Teams erleben, wie Koordination ohne zentrale Steuerung funktioniert

  • Umgang mit Nichtwissen & Spannungen: Im geschützten Forschungsraum kann geübt werden, Nichtwissen und Spannungen wahrzunehmen, zu halten und konstruktiv zu nutzen – eine Kernkompetenz für komplexe Arbeitssituationen

  • Nachhaltiger Lerntransfer: Erkenntnisse werden nicht nur kurzfristig verstanden, sondern auf der BodyMind-Ebene nachhaltig tief verankert



Mein Angebot

Im Moving Research Lab gestalte ich einen klaren Rahmen für erkundendes Reflektieren der Organisationsdynamik basierend auf experimentellen Angeboten aus Embodiment, Bewegungs- und Tanzimprovisation sowie Social Presencing Theatre.


Als erfahrene Beraterin für Organisationsentwicklung und Facilitatorin für BodyMind Movement gestalte ich das Moving Research Lab maßgeschneidert für Ihr Forschungsinteresse, Ihren Prozessstand und Ihre Organisationskultur.


Das Format ist geeignet für Kleingruppen ab 3 Mitwirkenden bis hin zu Großgruppen. Die ideale Gruppenzusammensetzung hängt von Ihrem Forschungsinteresse ab.


Wenn Sie neugierig sind, wie ein Moving Research Lab konkret in Ihrem Kontext aussehen kann, freue ich mich auf Ihre Anfrage an kontakt@sonja-regen.at.










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